Technische Hilfeleistung Die Technische Hilfeleistung (Abkürzung: THL) bezeichnet einen Aufgabenbereich der Feuerwehr. Darunter fallen all jene Einsätze,  die sich nicht oder nicht nur auf das Verwenden von Löschmitteln bzw. die Leistung notfallmedizinscher Hilfe beschränken.  Mit dem Begriff „Technische Hilfeleistung“ werden alle Tätigkeiten zusammengefasst, die durch Explosionen, Unfälle,  Überschwemmungen und sonstige Ereignisse für Menschenleben und Sachwerte entstehen  Dieser Begriff gilt dementsprechend für Einsätze, bei denen Aggregate, Maschinen oder technisches Wissen bereitgestellt werden  müssen. Als technische Hilfeleistung zählt also schon das Bereitstellen von elektrischem Strom.  Der Einsatzschwerpunkt der Feuerwehren hat sich in den vergangenen Jahr(zehnt)en zunehmend in Richtung technischer  Hilfeleistungen verschoben.  Beispiele für diese Einsatzkategorie:  Patientengerechte Rettung Bergung verunfallter Fahrzeuge Tierrettung und Schutz der Öffentlichkeit vor Gefahren durch Tiere Beseitigung und Vermeidung von Sturmschäden Hilfeleistung bei Überschwemmungen Hilfeleistungen im Katastrophenfall Türöffnungen, falls anderweitiger Zutritt nicht möglich ist Gefahrguteinsätze, u. a. Abdichten, Aufnehmen und Sichern gefährlicher Stoffe Strahlenschutz Beseitigung von Ölspuren Weitere Tätigkeiten, etwa im Rahmen der Assistenzleistung für die Polizei u. dgl.  Die Feuerwehr Längenfeld bedient sich bei diversen techn. Einsätzen dem Rüstfahrzeug bzw. dem  LAST – Fahrzeug welche speziell  für diese Einsätze konzipiert wurden.   Zudem kommen bei Verkehrsunfällen noch Löschfahrzeuge (Tanklöschfahrzeug – TLF) in Einsatz, um einen Brandschutz bei den  Fahrzeugen zu gewährleisten.  THL nach Unfällen Als durch die rasant steigende Zahl neu zugelassener Kraftfahrzeuge ab den 1950er Jahren und die gleichzeitig noch unterentwickelte  passive Sicherheit der Automobile die Zahl der Verkehrsunfälle und der beteiligten Unfallopfer enorm anstieg, wurde fast überall im  mitteleuropäischen Raum den Feuerwehren die Aufgabe der „Unfallrettung“ übertragen. Die technische Rettung erfolgte zunächst  vielerorts mit mechanischen Rettungsgeräten, über Jahre hinweg auch mit Trennschleifern. Erst die Verbreitung hydraulischer  Rettungsgeräte (Längenfeld erhielt als erste Feuerwehr im Ötztal 1984 ein Bergeschere) ermöglichte eine schonende, präzise  einsetzbare, funkenfreie und lärmarme Rettungstechnik. Unter dem Stichwort „Patientengerechte Rettung“ erfuhr die schonende und  sorgsam koordinierte Befreiung eingeklemmter Personen in diesem Zuge maßgebliche Beachtung bei den beteiligten Institutionen und  aktiven Helfern.   So wird im Regelfall die Personenrettung bei Verkehrsunfällen gemeinsam mit dem Notarzt koordiniert, um eine schonende, sichere  und schnelle Bergung durchführen zu können.   THL bei Katastrophen Die mangelnde schnelle und flächendeckende Verfügbarkeit von Kräften, etwa bei Gemeinden oder vergleichbarer Institutionen,  machte es notwendig, den Feuerwehren und anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben die notwendigen  Hilfeleistungsmaßnahmen zu übertragen, die sich aus wetterbedingten Ereignissen (Sturmschäden, Überschwemmung, Lawinen,...)  ergeben. Hierzu zählen u.a. die Sicherung der Einsatzstelle, die Beurteilung der Bedrohungssituation und die entsprechende  Beseitigung.   Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, hat die öffentliche Hand Feuerwehren mit zum Teil entsprechend einsetzbarem Material  ausgestattet. Dazu gehören u.a. Motorkettensägen, Sandsäcke, Schmutzwasserpumpen, udgl.  
Letzte Alarmierungen: 28.05.2017, 16:46 Brand im Freien, Oberlängenfeld 22.05.2017, 23:33 Ertrinkungsunfall Gewässer 18.05.2017, 22:11 Brand Bauernhof, Oberlängenfeld